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LED Technik von RIDI

Revolution in der Geschichte des Lichts

Die Leuchtdiode (LED) hat eine lange Entwicklungszeit hinter sich, anfangs wie so oft bei neuen Entdeckungen, durch mehr oder weniger zufällige Versuche – später durch strukturierte Experimente. Anfang der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts war die Lichtemission im sichtbaren Bereich von Bedeutung. Vorerst wurden die Leuchtdioden in Taschenrechner und digitalen Armbanduhren eingesetzt.

Heutzutage geht der Entwicklungsprozess der LED in großen Schritten voran . Die LED hat inzwischen einen großen Teil der konventionellen Leuchtmittel abgelöst und ihr Siegeszug schreitet schnell voran.

RIDI steigt in die Halbleitertechnik ein

RIDI Leuchten GmbH baute 2010 im Werk Jungingen eine Abteilung auf, die sich ausschließlich der Entwicklung von LEDs, dem Sonderbau und besonders der Eigenbestückung von Modulen mit LEDs beschäftigt. Hier entstand 2012 die RIDI-TUBE, ein von RIDI entwickeltes und gefertigtes LED-Leuchtmittel, das so einfach zu wechseln ist wie eine konventionelle T16- oder T26-Lampe.

Schnell kristallisierte sich heraus, dass RIDI nur durch eigene LED-Bestückungslinien in der Lage ist, angepasste und individuelle LED-Module zu fertigen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unabhängigkeit von externen Lieferanten. Die RIDI GROUP kann schnell und selbstständig auf die wachsenden Anforderungen und auf Kundenwünsche reagieren.

Die flexible Bestückung ermöglicht eine perfekte Anpassung an den jeweiligen Leuchtentyp und schließlich das ideale Ergebnis durch bestmögliche Ausleuchtung.

Die LED Leuchtmittel-Herstellung für die eigenen Leuchten nimmt inzwischen einen wichtigen Platz innerhalb der Fertigung ein und ist weiter auf Wachstumskurs.

SMD Bestückungslinie

Die gesamte LED-Leuchtmittel Herstellung unterliegt strengen Richtlinien, denn die LED fordert bei ihrer Verarbeitung hohe Aufmerksamkeit. Die SMD (surface-mount device) Bestückungslinien stehen in einem vollkommen ESD (electrostatic discharge) geschützten Bereich, denn bereits Entladungen ab 10 Volt können für die empfindlichen Bauteile schädlich sein.

Die SMD Bestückungslinien setzen sich aus folgenden aufeinander abgestimmten Elementen zusammen:

  • Bareboard Loader, Entstapler
  • Screen Printer, Schablonendrucker
  • Chip Mounter, Bestückungsautomat
  • Reflow Oven, Konvektionslötofen
  • Dual Magazin Unloader, Magazinstation
  • Transport- und Pufferbänder   

Bareboard Loader

Der Entstapler nimmt die Leiterplatten von einem Stapler und legt diese einzeln auf das Transportband der SMD Bestückungslinie

Screen Printer

Der Schablonendrucker nimmt die Leiterplatte vom Transportband, richtet diese gegen eine Metallschablone aus und bedruckt anschließend die Lötpunkte mit Lotpaste.

Das Druckergebnis wird per Kamera überwacht. 

Chip Mounter

Der Bestückungsautomat nimmt die bedruckte Leiterplatte auf. Die auf Bändern verpackten Bauteile werden über Feeder zugeführt. Mit Vakuumpipetten (Nozzles) werden die Bauteile aufgenommen, kamerabasiert vermessen, ausgerichtet und auf der Platine abgesetzt. Bis zu 21000 Bauteile/Stunde sind möglich und werden mit einer Genauigkeit von +- 50 µm  

Reflow Oven

Im Konvektionslötofen werden die bestückten Leiterplatten mit heißer Luft umspült und gelötet. Die Leiterplatte durchfährt dabei entsprechend einem Temperaturprofil 9 Heizzonen und 2 Kühlzonen. 

Dual Magazin Unloader

Die bestückten und gelöteten Leiterplatten werden am Ende vom Transportband genommen und in ein Magazin eingeschoben. Während ein Magazin befüllt wird, kann das andere entnommen und die Leiterplatten zur Prüfung weiter transportiert werden. 

End of Line Prüfung

In einem speziell für RIDI angefertigten *Prüfgerät werden die Leiterplatten über einen Prüfadapter kontaktiert, mit definiertem Strom betrieben und über ein Kamerasystem auf Anwesenheit, Orientierung, Lichtstärke und Farbort geprüft.

Kleinere Module werden als Panel angefertigt und nach dem Bestückungs- und Prüfprozess getrennt. 

Qualitätsprüfungen

Um die Qualität der LED hoch zu halten, ist eine Vielzahl von Prüfungen erforderlich:

  • Grundlagenprüfung
  • Prüfungen der LED und deren Verarbeitung vor der Fertigung
  • Prüfungen fertigungsbegleitend
  • Prüfung in Intervallen

In den Grundlagenprüfungen wird u.a. die Kompatibilität zu Materialien und Stoffen, die die LED-Qualität beeinflussen können, in Tests bei erhöhter Umgebungstemperatur geprüft.

Prüfungen der LED vor der Fertigung befassen sich mit der Qualität der LED chips. Hier fallen Lichtstromprüfungen, die Prüfung der Farbtemperatur und die der Farbwiedergabe an.

Damit wird garantiert, dass identische Ausgangsparameter vorliegen.

Fertigungsbegleitend wird über Monitore jedes Modul visuell geprüft. Zukünftig wird die Sichtprüfung durch automatische Prüfung des Lichtstroms, Farbtemperatur und Farbwiedergabe abgelöst. Ebenso die Stromprüfung, bei der das LED-Modul mit einem definierten Strom betrieben wird. Stichprobenartig werden Vibrations- und Verwindungstests sowie Temperaturtests in Klimaschränken durchgeführt.

Bei Intervallprüfungen werden Lötstellen auf Lunkerstellen geröntgt und Schliffbilder erstellt.

Diese Kontrollen und Prüfungen werden bei RIDI Leuchten GmbH mit höchster Sorgfalt durchgeführt, denn nur so kann eine gleichbleibende „Qualität made by RIDI“ gesichert werden.

Flexibel & Individuell

Durch die eigenen SMD Bestückungslinien ist RIDI Leuchten GmbH nicht nur unabhängig von Lieferanten, sondern kann schnell und flexibel auf den Markt und auf die ständig wachsenden Anforderungen an Lichttechnik und Leuchtendesign reagieren. Jeder Leuchtentyp bekommt für jede Beleuchtungsaufgabe ein optimal abgestimmtes LED Leuchtmittel. Die flexible Bestückung mit LEDs und das anschließende Verbinden von Einzelmodulen ist in unterschiedlichen Formen, Maßen, Lichtstärken und Lichtfarben möglich. Individuelle Kundenwünsche sind für RIDI somit kein Problem.  

Garantie

Durch den hohen Qualitätsstandard bei der eigenen Herstellung von LED-Flächen- und –Linearmodulen kann RIDI Leuchten GmbH folgende Garantien auf eigene LED Leuchtmittel abgeben:

Für Produkte mit einer Nennlebensdauer ≥ 50.000 Betriebsstunden gewährt RIDI eine Garantie über einen Zeitraum von 5 Jahren ab Rechnungsdatum RIDI.

Für Produkte mit einer Nennlebensdauer < 50.000 Betriebsstunden gewährt RIDI eine Garantie über einen Zeitraum von 3 Jahren ab Rechnungsdatum RIDI.

Diese Garantie bezieht sich auf alle LED-Module, LED-Betriebsgeräte und sonstige LED-Komponenten und gilt europaweit. Auf Antrag kann die Garantie auch auf andere Länder erweitert werden. Der Garantieanspruch wird im Garantiefall durch Rechnung nachgewiesen. Die Garantie erfasst ausschließlich Produktausfälle, die durch Material-, Konstruktions- und/oder Fabrikationsfehler verursacht wurden.

 

Ersatz

Aufgrund der Eigenproduktion der LED-Module und RIDI-TUBES garantiert RIDI Leuchten GmbH für einen Zeitraum von 10 Jahren gleichwertige Ersatzlieferung.  

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